Rettungswesten 100N

Safety First! Unsere Rettungswesten sind Ohnmacht sicher, haben mindestens 100N Auftrieb & sind auf Herz und Nieren getestet.
Nutze unsere Rettungswesten auf dem Boot oder zum SUP fahren – ganz egal, du bist sicher unterwegs! Kaufe Rettungswesten für Kinder ab 5 kg oder Erwachsene bis über 130 kg.

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Guide

Unterschied zwischen Rettungsweste und Schwimmweste

Oftmals werden die Begriffe „Schwimmweste“ und „Rettungsweste“ als Synonym verwendet, jedoch gibt es wichtige Unterschiede, die du beim Kauf kennen solltest.

Schwimmwesten (Schwimmhilfen)

Schwimmwesten sind ideal für Aktivitäten in geschützten Gewässern. Schwimmwesten sind gut geeignet zum Kajakfahren, Stand Up Paddling oder Wasserski fahren, wo Bewegungsfreiheit wichtig ist. Sie sind leicht, kompakt und ohne Kragen gebaut. Mit 50N Auftrieb halten dich Schwimmwesten gut an der Wasseroberfläche, schützen dich jedoch nicht vor Ertrinken. Schwimmhilfen unterliegen der Norm ISO 12402-5 und sind bei vielen Wassersport Aktivitäten wie SUP fahren vorgeschrieben.

Rettungswesten

Rettungswesten sind für Notfälle und raue Bedingungen gedacht. Mit 100N – 275N haben sie deutlich mehr Auftrieb als Schwimmwesten und bieten daher einen besseren Schutz. Rettungswesten sind aufgrund des hohen Auftriebs oft sperriger und haben zusätzlich einen Kragen, um den Kopf über Wasser zu halten. Sie sind zudem Ohnmacht sicher, da die Westen bei Bewusstlosigkeit automatisch den Körper in Rückenlage drehen, sodass das Gesicht außerhalb des Wassers ist. Eine Rettungsweste besitzt sicherheitsrelevante Ausstattung wie Reflektoren oder Signalpfeifen. Rettungswesten unterliegen der Norm ISO 12402-4 (100N), ISO 12402-3 (150N), ISO 12402-2 (275N).

Wie sollte eine Rettungsweste sitzen?

Du fragst dich, welche Größe du bei deiner Rettungsweste kaufen sollst? Prinzipiell gilt egal ob Kinder Rettungsweste oder für Erwachsene – halte dich an die Angaben des Herstellers. Wähle deine Größe primär nach deinem Brustumfang aus. Dein Körpergewicht oder Körpergröße kannst du zusätzlich mit der Größentabelle des Herstellers vergleichen.

Eine Rettungsweste sollte fest am Körper anliegen, ohne dich in der Atmung oder Bewegung einzuschränken. Teste die perfekte Passform, indem du die Schultern der Schwimmweste nach oben ziehst. Die Rettungsweste sitzt gut, wenn sie dabei kaum nach oben rutscht.

Die Gefahr bei der Auswahl einer zu großen Rettungsweste ist, dass die Weste im Wasser nach oben rutscht. Dies ist unangenehm und birgt ein Sicherheitsrisiko, da du im schlimmsten Fall aus der Weste herausrutschen kannst.
Kinder Rettungswesten sind oftmals mit einem Schrittgurt ausgestattet, um das Hochrutschen der Auftriebsweste im Wasser zu verhindern.

Tipps

Welche Vorschriften gelten für Rettungswesten in Deutschland?

Die Sicherheit auf dem Wasser steht an erster Stelle. Deshalb gibt es eine Reihe von Vorschriften in Deutschland, die den Umgang mit Rettungswesten regeln.

In Deutschland besteht keine generelle Tragepflicht für Schwimmwesten an Bord von Sportbooten. Allerdings gibt es eine klare Regelung zur Mitführung von Rettungswesten für das Boot.

Die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO) und See-Sportbootverordnung (See-SportbootV) legen fest, dass für jede an Bord befindliche Person eine Rettungsweste vorhanden sein muss. Diese muss den europäischen Normen entsprechen und in gutem Zustand sein. Unabhängig davon sollten Kinder und Nichtschwimmer immer eine Rettungsweste tragen.

Achte darauf, dass du auch tatsächlich eine Rettungsweste und keine Schwimmhilfe mitführst. Rettungswesten für Seen und Binnengewässer haben mindestens 100-N Auftrieb und sind nach EN ISO 12402-4 zertifiziert.

Beachte, dass in einigen Bundesländern oder bestimmten Gewässern abweichende oder ergänzende Vorschriften gelten. Zudem gibt es spezielle Regelungen bei Wassersportaktivitäten. Am Bodensee ist beispielsweise das Mitführen einer Schwimmhilfe außerhalb der Uferzone beim Stand Up Paddle fahren vorgeschrieben.

Eignet sich eine Rettungsweste für Wassersport?

Kurz und knapp – nein. Rettungswesten sind für Notfälle und raue Bedingungen gedacht. Sie sind dicker und sperriger als Schwimmwesten für den Wassersport. Rettungswesten für Erwachsene verfügen nicht über die nötige Bewegungsfreiheit bei Wassersport Aktivitäten wie SUP fahren, Wakeboarden oder Kajak fahren. Sogenannte Schwimmhilfen eignen sich deutlich besser für den Wassersport. Diese verfügen über 50N Auftrieb, sind deutlich leichter und geben einem die benötige Bewegungsfreiheit.

Eine Ausnahme gibt es bei Kindern, da Schwimmhilfen für Kinder erst ab etwa 25 kg Körpergewicht zertifiziert sind. Kinder mit geringerem Gewicht sollten eine Kinder Rettungsweste tragen. Schwimmlernhilfen für Kinder unter 25 kg Körpergewicht sind nicht nach EN ISO 12402 zertifiziert und bieten keinen Schutz.

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